Seite drucken

Schriftgröße

sicher bewegen

selbständig handeln

wieder wohlfühlen

Handrehabilitation

Handrehabilitation

In unserer handtherapeutischen Schwerpunktpraxis wollen wir unseren Patienten mit Erkrankungen oder Verletzungen der Hand helfen, die Herausforderungen des Alltags wieder selbständig zu bewältigen.

Fühlen, tasten, greifen, schreiben, streicheln – die Hände erfüllen unzählige Funktionen

Ist eine Hand verletzt oder erkrankt, dann ist der Handlungsspielraum eingeschränkt. Ein Knochenbruch, Rheuma oder eine Nervenverletzung stellen unsere Patienten vor Probleme, die ohne Hilfe kaum zu meistern sind.

Wir helfen Ihnen – zuverlässig und kompetent

Ausgehend von Ihrer speziellen Situation führen wir zunächst eine differenzierte ergotherapeutische Befundaufnahme durch. Gemeinsam legen wir daraufhin individuelle Therapieziele fest und erstellen ein umfassendes Behandlungskonzept. Dabei wollen wir unsere Ziele mit Ihren Zielen in Einklang bringen. Selbstverständlich ist es für uns immer, Sie ausführlich und verständlich über das Krankheitsbild und die einzelnen Schritte zu informieren. Zur Handtherapie zählen u. a. die Schienenbehandlung, physikalische Maßnahmen, die manuelle Therapie, das Sensibilitätstraining, aktive und passive Bewegungsübungen sowie Selbsthilfe-Trainings bei den Aktivitäten des täglichen Lebens.

Zertifizierte handtherapeutische Schwerpunktpraxis

Seit 2011 sind wir zertifiziert als handtherapeutische Schwerpunktpraxis DAHTH. Dieses Zertifikat wurde uns von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie e.V. (DAHTH) und der deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) verliehen. Die durchführenden Ergo- und Physiotherapeuten haben spezielle Fortbildungen in der Handtherapie absolviert und verfügen über langjährige Berufserfahrung in der komplexen Handrehabilitation. Sie setzen Techniken aus der Physio- und der Ergotherapie ein.

Die Handtherapie umfasst die Rehabilitation von Patienten mit angeborenen, durch eine Verletzung und durch Verschleiß bedingte Erkrankungen der oberen Extremität und deren Auswirkungen.


In der Handtherapie soll die funktionsgestörte Hand zum zielgerichteten, automatisierten und koordinierten Gebrauch, also zur möglichst ursprünglichen Funktion zurückgeführt werden. Das Ziel der Handtherapie ist, dem Patienten frühere Beschäftigungen und Tätigkeiten weitestgehend zu ermöglichen um seinen Anforderungen im sozialen, häuslichen und beruflichen Bereich wieder gerecht zu werden.

Wir behandeln Patienten mit diesen Krankheitsbildern

Dies ist lediglich eine Auswahl der häufigsten Erkrankungen. Auch bei anderen Krankheiten helfen wir Ihnen in unserer Praxis für Ergotherapie natürlich gerne. Melden Sie sich einfach bei uns.

  • Sehnen- und Muskelverletzungen

    Sehnenverletzungen resultieren häufig aus einer Schnittverletzung, Über- oder Fehlbelastung eines Gelenks wie einer Prellung, Verdrehung, Überdehnung und Ausrenkung (Luxation).
    Muskelverletzungen sind meist Dehnungsverletzungen (der Muskel wird überdehnt), die vom harmlosen Muskelkater über die Muskelzerrung bis hin zum Muskelfaserriss und Muskelriss reichen.
  • Knochenbrüche

    Ein Knochenbruch ist eine teilweise oder vollständige Unterbrechung eines Knochens. Bei einem vollständigen Knochenbruch wird der Knochen in mindestens zwei Teile geteilt, die durch einen Bruchspalt getrennt sind. Bei einem unvollständigen Knochenbruch entstehen Risse, Spalten oder Stufen im Knochengewebe. Die Ursache eines Knochenbruchs ist meist eine direkte oder indirekte Gewalteinwirkung durch einen Unfall, einen Sturz, einen Schlag oder einen Stoß. Häufig ist ein Knochenbruch auch mit zusätzlichen Verletzungen verbunden.
  • Nervenverletzungen

    Nervenverletzungen können durch scharfe Verletzungen (z. B. Schnittverletzungen) mit kompletter oder teilweiser Trennung des Nervs oder durch stumpfe Traumen (z. B. Quetschungen, Knochenbrüche) oder durch Druckbelastung, Dehnung oder Zerrung eines Nervs entstehen. Damit der betroffene Körperteil wieder funktionieren kann, muss die Nerventätigkeit wieder hergestellt werden.
  • Luxationen (Ausrenkung)

    Eine Luxation ist eine Verletzung des Gelenks, die häufig durch einen übermäßigen, passiven und unkontrollierten Gewalteinfluss entsteht. Das Gelenk wird dabei oft schwer geschädigt und die sonst miteinander in Kontakt stehenden Gelenkflächen verschieben sich. Traumatische Luxationen, z. B. durch einen Sturz oder eine plötzliche Überdehnung, können aber meist schnell wieder eingerenkt werden. Angeborene oder chronische Luxationen benötigen dagegen häufig eine längere Behandlung.
  • Amputationen

    Eine Amputation ist die Abtrennung eines Körperteils. Eine Amputation kann aufgrund verschiedener Ursachen erfolgen: z. B. aus chirurgischen Gründen, wenn das Leben des Patienten durch das betroffene Körperteil bedroht ist oder eine Heilung des Körperteils nicht zu erwarten ist. Amputationen können auch Folge eines Unfalls sein.
  • Bandverletzungen

    Bandverletzungen entstehen meist durch äußere Gewalteinwirkungen. Der Riss eines Bandes z. B. im Daumen (Skidaumen) hat eine Instabilität des betroffenen Gelenkes zur Folge. Wird eine solche Bandverletzung nicht behandelt, führt dies häufig zu einem frühzeitigen Verschleiß der Gelenke, der mit Schmerzen und einer Bewegungseinschränkung einhergeht.
  • Nervenkompressionssyndrome wie das Karpaltunnel-Syndrom

    Durch anatomische Engpässe kann es zu Nervenirritationen kommen. Ein Nervenkompressionssyndrom entsteht als Folge einer Nerveneinengung. Dies tritt auf, wenn Missverhältnisse zwischen Nervengröße/-durchmesser und Weite des Nervenlagers oder eine Einengung der Durchtrittsstelle. Das häufigste Nervenkompressionssyndrom ist das Karpaltunnelsydrom. Taubheitsgefühle und Kribbeln und/oder Schmerzen in der Beugeseite des Daumens, des Zeigefingers, des Mittelfingers, des Ringfingers und des Handgelenks sind charakteristisch für das Karpartunnelsyndrom.
  • Rheumatische Erkrankungen

    Unter dem Begriff rheumatische Erkrankungen wird eine Vielzahl an Krankheiten zusammengefasst, die oftmals durch Entzündungen hervorgerufen werden. Der Schmerz ist all diesen Krankheiten gemeinsam – der Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet ziehender, reißender Schmerz. Damit verbunden sind meist Bewegungseinschränkungen durch Funktionseinbußen des Bewegungsapparates.
    Rheumatische Erkrankungen betreffen allerdings nicht nur Knochen, Gelenke oder Knorpel sondern auch „weiche“ Gewebe wie Muskeln, Bänder oder Sehnen. Rheumatische Erkrankungen betreffen Menschen aller Altersklassen: Auch jüngere Erwachsene und sogar Kinder leiden an Rheuma.
  • Arthrosen

    Eine Arthrose ist eine rheumatische Erkrankung und die häufigste aller Gelenkkrankheiten. Verschleiß führt zu einer fortschreitenden Zerstörung des Gelenkknorpels. Durch die Arthrose kann der betroffene Patient das Gelenk nicht mehr frei bewegen. Das Gelenk entzündet sich, schwillt an und schmerzt. Typische Anzeichen sind z. B. Spannungsgefühle und Steifheit am Morgen im betroffenen Gelenk. Bei fortschreitendem Verschleiß des Gelenks werden auch die Symptome intensiver.
  • CRPS (komplexe regionale Schmerzsyndrome)

    Ein komplexes regionales Schmerzsyndrom entsteht oft nach Verletzungen, Operationen oder Unfällen und geht mit anhaltenden Schmerzen einher. Neben den starken Schmerzen treten auch Störungen der Sensibilität (Oberflächenwahrnehmung), Motorik (Kraft und Bewegungsgestaltung), Gelenkstörungen (Versteifungen) und Störungen des vegetativen Nervensystems (Schwellung, Schwitzen) auf. Frauen sind dabei häufiger von einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom betroffen.
  • Dupuytren’sche Kontrakturen

    Die Dupuytren’sche Kontraktur ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche. Charakteristisch für die Erkrankung ist das Auftreten von Knoten und Strängen an der Innenfläche der Hand. Die wachsenden Stränge können schließlich dazu führen, dass der Finger nicht mehr gestreckt werden kann (Einziehungen mit Versteifung, Streckdefizit, Beugekontraktur). Betroffen sind vor allem die Fingergrund- und Mittelgelenke.
  • Angeborene Fehlbildungen der Hände

    Die Entwicklung der Hände im Mutterleib ein sehr komplizierter und für Störungen anfälliger Prozess. So können Fehl- oder Missbildungen der Hände unterschiedlichen Ausmaßes im Mutterleib entstehen, die entweder isoliert oder im Rahmen komplexer Missbildungen auftreten.
  • Verbrennungen

    Eine Verbrennung ist eine Schädigung, die durch übermäßige Hitzeeinwirkung, heiße Flüssigkeiten (Verbrühung), Dämpfe oder Gase, Flammeneinwirkung und Explosionen, starke Sonneneinstrahlung, elektrischen Strom oder Reibung entsteht. Bei der Verbrennung werden primär Haut und Schleimhaut geschädigt. Bei Verbrennungen ersten Grades ist die Haut gerötet und schmerzt. Bei Verbrennungen vierten Grades hinterlässt die Hitzeeinwirkung dagegen verkohlte Haut und tiefreichende Gewebeschädigungen.
  • Infektionen z. B. nach einem Katzenbiss

    Eine Infektion umgangssprachlich auch „Ansteckung“ ist das aktive oder passive Eindringen, Verbleiben und anschließende Vermehren von Mikroorganismen (z. B. Viren, Bakterien oder Pilze) in einen Organismus.

 

Sie haben Fragen zur Ergotherapie? Melden Sie sich gerne bei uns.

Axel Heußen· Praxis für Ergotherapie und Handrehabilitation· Neusser Straße 233· 50733 Köln

Nach oben

© 2013 Axel Heußen

"Praxis mit Schwerpunkt für Handtherapie"

Zertiziert durch:

  • die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie (DAHTH) e.V.
  • und der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH).